Zum Hauptinhalt springen

Notruf 122

Großflächiger Waldbrand im Bezirk Neunkirchen – FF Gumpoldskirchen mehrere Tage im Einsatz

Am Mittwoch, den 5. August 2026, kam es im Föhrenwald im Gemeindegebiet von St. Egyden am Steinfeld im Bezirk Neunkirchen zu einem großflächigen Waldbrand. Begünstigt durch die trockene Vegetation und die anhaltende Hitze breiteten sich die Flammen rasch aus. Insgesamt wurde eine Waldfläche von rund 100 Hektar in Mitleidenschaft gezogen. Mehr als 550 Feuerwehrmitglieder standen im Laufe des Einsatzes mit zahlreichen Fahrzeugen und Sondergeräten im Einsatz.

Am späten Nachmittag wurde auch der Sonderdienst Wald- und Flurbrandbekämpfung – Zug Süd in das Einsatzgebiet alarmiert. Als Teil dieses Zuges rückten einige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Gumpoldskirchen mit dem in Gumpoldskirchen stationierte Waldbrand-Pickup in den Bezirk Neunkirchen aus. 

Vor Ort erwartete die Einsatzkräfte eine äußerst fordernde Lage. In dem weitläufigen und teilweise schwer zugänglichen Waldgebiet galt es, die weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern sowie zahlreiche Brandstellen und Glutnester aufzuspüren und abzulöschen. Die Arbeiten verlangten den eingesetzten Feuerwehrmitgliedern bei hohen Temperaturen und schwierigen Geländeverhältnissen körperlich einiges ab.

Aufgrund des enormen Kräftebedarfs bzw. der hohen Brandintensität wurde im weiteren Einsatzverlauf zusätzlich der Katastrophenhilfsdienst (KHD) alarmiert. Nur wenige Stunden später wurde auch der entsprechende KHD-Zug in das Einsatzgebiet verlegt. Auch hier war die FF Gumpoldskirchen mit ihren Mitgliedern Teil der eingesetzten Mannschaft.

Über die gesamte Nacht hinweg wurde unermüdlich weitergearbeitet. Brandstellen mussten kontrolliert, Glutnester aufgespürt und immer wieder aufflammende Bereiche abgelöscht werden. Die Mitglieder der FF Gumpoldskirchen standen dabei bis zum nächsten Morgen gegen 06:00 Uhr durchgehend im Einsatz, ehe die Heimfahrt angetreten werden konnte.

Trotz der überörtlichen Kräftebindung war der örtliche Brandschutz in Gumpoldskirchen zu jedem Zeitpunkt sichergestellt.

Doch der Einsatz war damit noch nicht beendet: Am Freitag, 07.08.2026 wurde der Waldbrandzug Süd erneut nach St. Egyden am Steinfeld gerufen. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Einsatzkräften wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt. Dabei lag der Schwerpunkt insbesondere auf der Kontrolle des weitläufigen Brandgebietes sowie dem Auffinden und Ablöschen verbliebener Glutnester.

Der mehrtägige Waldbrandeinsatz verlangte bei allen eingesetzten Kräften höchste körperliche Leistung ab und zeigte einmal mehr, wie wichtig die überregionale Zusammenarbeit und die speziell ausgebildeten Einheiten zur Waldbrandbekämpfung sind.

[PS]

01.jpg
02.jpg
03.jpg
04.jpg
05.jpg
06.jpg